Doppelzweier

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21.09.09 EM-SILBERMEDAILLE FÜR VONARBURG/STOFER IN BREST
Im Finalrennen der Männer Doppelzweier haben sich die beiden Sempacher André Vonarburg und Florian Stofer in einem packenden Rennen gegen die WM-Dritten Allar Raja/Kaspar Taimsoo (Estland) die Silbermedaille geholt. Während des ganzen Rennens lag das Schweizer Boot zwischen einer halben und drei Viertel Bootslängen hinter Estland. Mehrfach aggressiv gefahrene Zwischenspurts brachten das Schweizer Boot jeweils wieder bis auf eine halbe Bootslänge an die Esten heran, welche aber alle Versuche von Vonarburg/Stofer zu kontern vermochten. Nationaltrainer Tim Foster zeigte sich nach dem Rennen zufrieden mit der Leistung von Stofer/Vonarburg. Insbesondere die Umsetzung der taktischen Anweisungen ist gut gelungen und das Boot aus Estland wurde konstant unter Druck gesetzt. Für beide Ruderer bedeutet es die erste Medaille in der Elite-Kategorie überhaupt.


Für das Finalrennen konnten sich nebst dem Schweizer Doppelzweier mit André Vonarburg und Florian Stofer ausschliesslich osteuropäische Boote qualifizieren. Wie die Schweizer waren auch die Esten Raja/Taimsoo (WM-Dritte von Poznan) als Vorlaufsieger direkt für das A-Finale qualifiziert. Über die Hoffnungsläufe kamen die Boote aus Weissrussland, Russland, Ukraine und Serbien (WM-Sechste in Poznan) ins Finale. Die Esten starteten gewohnt schnell und übernahmen sogleich die Führung vor Russland und der gleichauf rudernden Vonarburg/Stofer. Auf dem zweiten Streckenviertel vermochten sich dann Vonarburg/Stofer von den Russen Morgachev/Spinev zu lösen und ruderten mit zirka drei Viertel Bootslänge Rückstand hinter Estland. Kurz nach Streckenhälfte erfolgte der Schweizer Angriff auf die estonische Führung. Mit jedem Schlag vermochten Vonarburg/Stofer näher zu kommen und schafften dies auch bis knapp auf eine Viertel Bootslänge Rückstand. Dann erfolgte die Reaktion der Esten und so vermochten sie den Vorsprung wieder auf etwas über eine halbe Bootslänge auszubauen. Im Endspurt waren es dann die WM-Sechsten aus Serbien, welche von hinten noch auf den Bronze-Platz sprinteten. Vonarburg/Stofer kämpften bis zum letzten Schlag aufopfernd, vermochten jedoch das Boot aus Estland nicht mehr einzuholen. Mit der Silbermedaille zufrieden zeigte sich Nationaltrainer Tim Foster. „Es war eine gute taktische Umsetzung und ein sehr engagiertes Rennen, in welchem André und Florian alles versucht haben und so die Silbermedaille gewinnen konnten gegen gute Konkurrenz“, sagte Tim Foster. Die Siegerehrung sichtlich geniessen konnte dann André Vonarburg, der seine erste Elite-Medaille auf internationalem Parkett feiern konnte. Gleiches gilt auch für Schlagmann Florian Stofer, für den eine schwierige Saison mit Rippen-Verletzung zum Saisonstart einen erfreulichen Abschluss nimmt. Das Rennen fand bei sonnigen Verhältnissen und starkem seitlichen Wind auf der neuen Regattabahn von Brest (Weissrussland) statt.

> Bericht SF Sportpanorama

BERICHT: Schweizer Ruderverband

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Eintrag: 21.09.2009

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